AktuellesBerufsfachliche / Berufspolitische Informationen für unsere Mitglieder

  • Es gibt ein neues Merkblatt mit Informationen zur Corona-Schutzimpfung speziell für Beschäftigte in Pflege- und Gesundheitsfachberufen, das die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Unterstützung des Deutschen Pflegerates (DPR) zusammengestellt hat. Hier wird die Bedeutung der Corona-Schutzimpfung für Beschäftigte in Pflege- und Gesundheitsberufen anschaulich erläutert. Auch im Hinblick auf die einrichtungsbezogene Impfpflicht für Beschäftigte in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder bei ambulanten Pflegediensten ist das Merkblatt eine Hilfestellung, um wichtige Fragen zur Corona-Schutzimpfung zu beantworten (siehe Anlage).
  • Ein Entwurf der zweiten Aktualisierung des Expertenstandards „Sturzprophylaxe in der Pflege“ wird ab Anfang April 2022 zusammen mit der Präambel, den Kommentierungen der Standardkriterien sowie der aktuellen Literaturstudie auf der Homepage des DNQP verfügbar sein (https://www.dnqp.de/expertenstandards-und-auditinstrumente/#c18430).
    Alle interessierten Personen aus Pflegepraxis und -wissenschaft haben die Möglichkeit, bis zum 27.05.2022 eine Stellungnahme/Kommentierung abzugeben. Die abschließende Veröffentlichung des aktualisierten Expertenstandards ist für Herbst 2022 geplant. 
  • Für die zweite Aktualisierung des Expertenstandards „Förderung der Harnkontinenz in der Pflege“ sucht das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) Expertinnen und Experten mit pflegepraktischer bzw. pflegewissenschaftlicher Expertise und Interesse an einer Mitarbeit in der Expertenarbeitsgruppe. Interessierte Personen können sich bis zum 29. April beim DNQP für die Mitarbeit bewerben. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage unter: https://www.dnqp.de/fileadmin/HSOS/Homepages/DNQP/Dateien/Pressemitteilungen/PM_DNQP22.03.22.pdf
  • Die auskömmliche Finanzierung der hochschulischen Pflegeausbildung und ein weiterer Ausbau von Pflegestudiengängen sind nach wie vor nicht gegeben und verhindern die Weiterentwicklung der Profession Pflege. Deshalb haben u. a. der DPR und die Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP) ein gemeinsames Positionspapier erstellt, in dem sie auf die positiven Effekte verweisen wie z. B. den Ausbau beruflicher Karrierewege und damit die Steigerung der Attraktivität des Pflegeberufes. Sie fordern die Vergütung der Praxiseinsätze für Pflegestudierende analog zur Pflegeausbildung sowie die Refinanzierung der Praxisanleitung in den Praxiseinrichtungen. Weiter plädieren sie für die Notwendigkeit des Aufbaus eines Förderprogramms zum Auf- und Ausbau von Pflegestudiengängen/pflegewissenschaftlichen Lehrstühlen neben Hochschulen und weiterer Universitätsstandorte der Pflegewissenschaft auch an allen Universitätsmedizin- und Pflegestandorten in Deutschland. 

München, 07.04.2022 Claudia Hauck