Schutz, Würde und Rechtsstaatlichkeit: Gewalt gegen Pflege darf keinen Platz haben

Die Caritas-Gemeinschaft trauert gemeinsam mit internationalen Pflegeorganisationen um Alex Pretti und verurteilt Gewalt

Die Caritas-Gemeinschaft trauert um den US-amerikanischen Intensivpfleger Alex Pretti aus Minneapolis, der am 24. Januar durch Schüsse von Beamten der US-Einwanderungsbehörde ICE ums Leben kam. In tiefer Verbundenheit schließt sich die Caritas-Gemeinschaft der klaren Verurteilung der Gewalt durch den Deutschen Pflegerat (DPR) an.

Der Deutsche Pflegerat erklärte: „Der Tod von Alex Pretti erschüttert uns zutiefst. Wir verurteilen diese Tat klar und unmissverständlich.“ Diese Worte finden auch in der Caritas-Gemeinschaft breite Zustimmung. Unsere Gedanken gelten der Familie von Alex Pretti, seinen Kolleg:innen sowie den Menschen, die er als Pflegefachperson begleitet, versorgt und gestärkt hat.

Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats, betont: „Pflegefachpersonen tragen jeden Tag Verantwortung für das Leben anderer – sie verdienen Schutz, Respekt und eine verlässliche Sicherheitskultur.“ Auch aus caritativer Perspektive ist klar: Gewalt gegen Helfende ist niemals hinnehmbar. Sie widerspricht den Grundwerten von Menschlichkeit, Nächstenliebe und Rechtsstaatlichkeit.

Der Tod von Alex Pretti ist mehr als ein persönliches Schicksal. Er ist – wie der DPR feststellt – „ein Alarmzeichen für den gesellschaftlichen Umgang mit Pflege, Helfenden und öffentlicher Sicherheit“. Die Caritas-Gemeinschaft teilt diese Einschätzung und sieht darin einen dringenden Appell an Politik und Gesellschaft, Schutzmechanismen zu stärken, Verantwortung transparent aufzuklären und Konsequenzen zu ziehen.

Wir unterstützen die einstimmige Forderung internationaler Pflegeorganisationen nach einer vollständigen und unabhängigen Aufklärung und das „unveräußerliche Recht auf Sicherheit, Würde und Schutz – überall und für alle“ (Zitat Deutscher Pflegerat).

In Trauer und Solidarität steht die Caritas-Gemeinschaft an der Seite aller Pflegenden – und erinnert an Alex Pretti als einen Menschen, der für andere da war. Sein Tod mahnt uns, den Schutz derer, die für das Leben arbeiten, entschlossen einzufordern.

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