Was bewirkt Scham im Pflegealltag
Scham gehört zu den leisesten Gefühlen im Pflegealltag – und zugleich zu den wirkmächtigsten. Genau davon handelt dieses Seminar.
Unter dem Titel „Menschenwürde und Scham“ gewinnen Mitarbeiter/-innen aus der Pflege ein fundiertes Verständnis dafür, warum Scham keine Schwäche ist, sondern eine Wächterin der menschlichen Würde.
Die Teilnehmenden lernen die vier Grundformen der Scham kennen – Missachtung, Grenzverletzung, Ausgrenzung und Verletzung eigener Werte – und erkennen sie in ihrem beruflichen Alltag wieder. Anhand lebensnaher Fallbeispiele aus der Praxis der Pflege und Begleitung von Menschen mit Pflegebedarf wird spürbar, wo Scham endet, und Schuld beginnt – ein Unterschied, der im Alltag oft verschwimmt, aber viel bewirkt.
In Gruppen- und Fallarbeit erarbeiten die Teilnehmenden gemeinsam Lösungen, tauschen Erfahrungen aus und entwickeln neue Blickwinkel auf vertraute Situationen. Im Mittelpunkt stehen konkrete Handlungsstrategien für einen würdevollen, nicht beschämenden Umgang – mit pflegebedürftigen Menschen, mit Angehörigen und im Team.
Zielgruppe:
EL, PDL, WBL, PP, PA, QB, PFP und Auszubildende
Referent:
Lieselotte Gnasmüller, Lehrerin für Pflegeberufe
Kursbegleitung:
Anett Sander, Kinderkrankenschwester, Bachelor im Gesundheitsmanagement (B. A.), Referentin der Geschäftsführerin der Caritas-Gemeinschaft
Termin / Zeit:
Dienstag, 22.06.2027 | 09:00 – 16:30 Uhr
Ort:
Gäste- und Tagungshaus der Dillinger Franziskanerinnen
Kardinal-von-Waldburg-Str. 2
89407 Dillingen
Tel. 09071 502-811
www.dillinger-franziskanerinnen-deutsche-provinz.de
Kosten:
179,- € / 149,- € für Mitglieder der Caritas-Gemeinschaft Bayern e.V.; inkl. Seminarunterlagen, Mittagessen und Pausengetränke
Anmeldeschluss:
21.05.2027
Hinweis:
Während der Veranstaltung werden Foto- und Videoaufnahmen zum Zweck der Öffentlichkeitsarbeit gemacht.
PDF-Datei für Information und Anmeldung
